Sturzprophylaxe in der Pflege
Evidenzbasierte Sturzprophylaxe nach dem aktuellen DNQP-Expertenstandard.
Paket Expertenstandards mit 15 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Der Expertenstandard Sturzprophylaxe befähigt Sie, sturzgefährdete Personen systematisch zu identifizieren, individuelle Maßnahmen zu planen und die Wirksamkeit Ihrer Interventionen zu evaluieren. Besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Mobilität und Selbstständigkeit.
Kursinhalte (2 Module)
Sturzrisiko erkennen und einschätzen
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Sturzrisiko erkennen und einschätzen
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Identifikation sturzgefährdeter Personen mit validierten Instrumenten.
Lernziele
- Sie erklären, was der Expertenstandard als Sturz zählt, unterscheiden davon den Beinahesturz und leiten daraus ab, was in Ihrer Schicht dokumentiert wird.
- Sie unterscheiden die drei Gruppen von Sturzrisikofaktoren, die der Standard im Wortlaut nennt, und ordnen die Beobachtungen aus Ihrem Dienst diesen Gruppen zu.
- Sie führen das Screening und die vertiefte Einschätzung als zwei getrennte Schritte durch und entscheiden an einem Fall begründet, wann der zweite Schritt fällig wird.
- Sie ordnen Testverfahren und Punktwerte richtig ein, also als Hilfsmittel für einen Teilaspekt und nicht als Ersatz für die Erfassung der individuellen Risikofaktoren.
- Sie dokumentieren eine Sturzrisikoeinschätzung so, dass Zeitpunkt, Verfahren, Faktoren, Konsequenz und Wiedervorlage für jede prüfende Stelle nachvollziehbar sind.
Sturzprophylaktische Interventionen
4 Lektionen · 150 Min. · Mit Quiz
Sturzprophylaktische Interventionen
4 Lektionen · 150 Min. · Mit Quiz
Evidenzbasierte Maßnahmen zur Sturzprävention und Mobilitätsförderung.
Lernziele
- Sie entwickeln aus einer vorliegenden Risikoeinschätzung einen individuellen Maßnahmenplan und begründen jede Maßnahme mit dem Faktor, auf den sie zielt.
- Sie planen Mobilitätsförderung als Kern der Sturzprophylaxe und grenzen ab, welche Aufgaben bei der Pflege und welche bei anderen Berufsgruppen liegen.
- Sie führen Information, Schulung und Beratung so, dass das Selbstbestimmungsrecht gewahrt bleibt, auch wenn die Person eine empfohlene Maßnahme ablehnt.
- Sie begründen mit dem Wortlaut des Standards und mit der Rechtslage, warum sich freiheitsentziehende Maßnahmen nicht zur Sturzprophylaxe eignen.
- Sie dokumentieren und analysieren einen Sturz so, dass daraus eine Änderung des Maßnahmenplans folgt, und werten Stürze auf Ebene der Einrichtung aus.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Sturzprophylaxe in der Pflege"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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