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Aktualisiert: Februar 2026

Pflichtfortbildungen 2026: Die komplette Ubersicht

Welche Fortbildungen sind 2026 gesetzlich vorgeschrieben? Die vollstandige Ubersicht fur Praxisanleitende, Betreuungskrafte, Notfallsanitater, MTR und weitere Berufsgruppen im Gesundheitswesen.

Alle Berufsgruppen auf einen Blick

Pflichtfortbildungen im Gesundheitswesen

Diese Tabelle zeigt alle gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungspflichten fur Fachkrafte im Gesundheitswesen.

Praxisanleitende Pflege

Gesetzl. Grundlage§4 PflAPrV, §4 Abs. 3 PflBG
Umfang24 UE/Jahr
TurnusJahrlich
NachweisZertifikat

Praxisanleitende ATA

Gesetzl. Grundlage§9 ATA-OTA-APrV
Umfang24 UE/Jahr
TurnusJahrlich
NachweisZertifikat

Praxisanleitende OTA

Gesetzl. Grundlage§9 ATA-OTA-APrV
Umfang24 UE/Jahr
TurnusJahrlich
NachweisZertifikat

Betreuungskrafte

Gesetzl. Grundlage§43b/§53b SGB XI
Umfang16 UE/Jahr
TurnusJahrlich
NachweisZertifikat

Notfallsanitater

Gesetzl. GrundlageLandesrettungsdienstgesetze
Umfang30 UE/Jahr
TurnusJahrlich
NachweisZertifikat

MTR (Strahlenschutz)

Gesetzl. Grundlage§48 StrlSchV
Umfang8-12 UE
TurnusAlle 5 Jahre
NachweisBescheinigung

Pflegefachkrafte

Gesetzl. GrundlageArbeitsvertrag/QM
UmfangVariabel
TurnusLaufend
NachweisDokumentation

Hygiene (alle)

Gesetzl. Grundlage§23 IfSG, RKI-Richtlinien
UmfangVariabel
TurnusJahrlich
NachweisNachweis
Im Detail

Was mussen Sie wissen?

Fur jede Berufsgruppe erlautern wir die gesetzlichen Grundlagen, Inhalte und Konsequenzen bei Nichterfuellung.

Praxisanleitende Pflege

§4 PflAPrV, §4 Abs. 3 PflBG

Praxisanleitende in der Pflege sind gesetzlich verpflichtet, jahrlich mindestens 24 Unterrichtseinheiten berufsbezogene Fortbildung nachzuweisen. Diese Regelung stellt sicher, dass Anleitende stets auf dem aktuellen Stand der pflegerischen und padagogischen Entwicklungen bleiben.

Fortbildungsinhalte

  • Aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse
  • Padagogisch-didaktische Methoden der Praxisanleitung
  • Rechtliche Neuerungen im Pflegeberufegesetz
  • Kommunikation und Gesprachsfuhrung mit Auszubildenden
  • Beurteilung und Bewertung von Praxisleistungen
  • Qualitatsmanagement in der praktischen Ausbildung

Bei Nichterfullung

  • Verlust der Berechtigung zur Praxisanleitung
  • Gefahrdung der Ausbildungsgenehmigung der Einrichtung
  • Beanstandungen bei MDK-Prufungen

ATA/OTA Praxisanleitende

§9 ATA-OTA-APrV

Fur Praxisanleitende in der Anasthesietechnischen und Operationstechnischen Assistenz gelten seit der ATA-OTA-APrV dieselben Fortbildungsanforderungen wie in der Pflege: 24 Unterrichtseinheiten pro Jahr sind nachzuweisen.

Fortbildungsinhalte

  • Fachspezifische Neuerungen in der ATA/OTA-Ausbildung
  • OP-spezifische Anleitungsmethoden
  • Hygiene- und Sicherheitsstandards im OP
  • Interdisziplinare Zusammenarbeit im OP-Team
  • Prufungsvorbereitung und Kompetenzbeurteilung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der ATA-OTA-APrV

Bei Nichterfullung

  • Keine Berechtigung zur Anleitung von ATA/OTA-Auszubildenden
  • Nichtanerkennung der praktischen Ausbildungszeiten
  • Haftungsrisiken bei unzureichender Anleitung

Betreuungskrafte nach §43b/§53b

§43b SGB XI, §53b SGB XI

Betreuungskrafte in stationaren Pflegeeinrichtungen mussen jahrlich mindestens 16 Unterrichtseinheiten Fortbildung absolvieren. Die Richtlinien nach §53b SGB XI definieren die inhaltlichen Anforderungen und stellen die Qualitat der Betreuungsangebote sicher.

Fortbildungsinhalte

  • Beschaftigungsangebote fur Menschen mit Demenz
  • Kommunikation mit kognitiv eingeschrankten Personen
  • Biografiearbeit und Validation
  • Bewegungsforderung und Sturzpravention
  • Rechtliche Grundlagen der Betreuungsarbeit
  • Psychosoziale Interventionen und Alltagsgestaltung

Bei Nichterfullung

  • Beanstandungen bei der MDK-Qualitatsprufung
  • Punktabzuge im Qualitatsindikatorenverfahren
  • Gefahrdung der personellen Anforderungen nach HeimPersV

Notfallsanitater

Landesrettungsdienstgesetze

Die Fortbildungspflicht fur Notfallsanitater ist in den jeweiligen Landesrettungsdienstgesetzen geregelt. In den meisten Bundeslandern sind jahrlich mindestens 30 Unterrichtseinheiten vorgeschrieben, um die Einsatzberechtigung aufrechtzuerhalten.

Fortbildungsinhalte

  • Aktuelle Reanimationsleitlinien (ERC/AHA)
  • Notfallmedizinische Algorithmen und SOPs
  • Medikamentenmanagement und Pharmakologie
  • Traumaversorgung nach aktuellen Standards
  • Einsatztaktik und Crew Resource Management
  • Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)

Bei Nichterfullung

  • Verlust der Einsatzberechtigung im Rettungsdienst
  • Personliche Haftungsrisiken bei Einsatzen
  • Arbeitsrechtliche Konsequenzen durch den Arbeitgeber

MTR Strahlenschutz

§48 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV)

Medizinische Technologen fur Radiologie (MTR) mussen ihre Fachkunde im Strahlenschutz alle 5 Jahre aktualisieren. Die Strahlenschutzverordnung schreibt 8 bis 12 Unterrichtseinheiten vor, abhangig vom Anwendungsgebiet.

Fortbildungsinhalte

  • Aktuelle Strahlenschutzgesetzgebung und -verordnungen
  • Dosimetrie und Dosisoptimierung in der Praxis
  • Qualitatssicherung in der Rontgendiagnostik
  • Neue bildgebende Verfahren und deren Strahlenexposition
  • Strahlenschutz bei besonderen Patientengruppen
  • Dokumentation und Meldepflichten

Bei Nichterfullung

  • Verlust der Fachkunde im Strahlenschutz
  • Berufsverbot fur strahlenschutzrelevante Tatigkeiten
  • Bussgelder und ordnungsrechtliche Massnahmen

Pflegefachkrafte allgemein

Arbeitsvertragliche Pflichten, QM-Anforderungen

Fur Pflegefachkrafte ergibt sich die Fortbildungspflicht vorrangig aus arbeitsvertraglichen Regelungen, internen QM-Vorgaben und den Anforderungen der Qualitatsmanagement-Richtlinie des G-BA. Regelmassige Fortbildungen sind zudem Voraussetzung fur die fachgerechte Ausubung des Berufs.

Fortbildungsinhalte

  • Aktuelle pflegerische Leitlinien und Expertenstandards
  • Medikamentensicherheit und Arzneimittelmanagement
  • Wundmanagement und chronische Wundversorgung
  • Schmerzmanagement und palliative Versorgung
  • Sturzpravention und Mobilitat
  • Dokumentation und Pflegeprozesssteuerung

Bei Nichterfullung

  • Qualitatsmangel in der Versorgung
  • Haftungsrisiken bei fehlender Fachkenntnis
  • Beanstandungen bei internen und externen Audits
Wichtig zu wissen

Was passiert bei Verstoss?

Die Nichteinhaltung gesetzlich vorgeschriebener Pflichtfortbildungen kann fur Einrichtungen im Gesundheitswesen schwerwiegende Folgen haben.

MDK-Punktabzuge

Fehlende Nachweise fuhren zu erheblichen Abzugen bei Qualitatsprufungen und konnen die Gesamtbewertung Ihrer Einrichtung nachhaltig beeintrachtigen.

Haftungsrisiken

Bei Schadensfallen kann die fehlende Fortbildung als Organisationsverschulden gewertet werden. Dies betrifft Einrichtungsleitungen personlich.

Betriebserlaubnis

Im Extremfall kann die systematische Nichterfuellung von Fortbildungspflichten zur Gefahrdung der Betriebserlaubnis fuhren.

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