Herausforderndes Verhalten bei Demenz
Verstehen und professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Demenz.
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Über diesen Kurs
Verstehen und professionell reagieren auf herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz. Dieser Kurs vermittelt Ursachenanalysen, präventive Strategien und deeskalierende Interventionen auf Basis des NDB-Modells und aktueller Leitlinien.
Kursinhalte (2 Module)
Verhalten verstehen: Ursachenanalyse
4 Lektionen · 130 Min. · Mit Quiz
Verhalten verstehen: Ursachenanalyse
4 Lektionen · 130 Min. · Mit Quiz
Das NDB-Modell und die systematische Analyse herausfordernden Verhaltens.
Lernziele
- Sie erklären, warum die S3-Leitlinie Demenzen die Verhaltensanalyse mit Ursachenidentifikation an den Anfang jeder Behandlung stellt, und leiten daraus die Reihenfolge Ihres eigenen Vorgehens ab.
- Sie unterscheiden eine akut aufgetretene Verhaltensänderung von einer allmählichen und entscheiden an einem Fall begründet, wann Sie ein Delir annehmen müssen, solange nichts anderes belegt ist.
- Sie benennen die körperlichen Ursachen, die hinter Unruhe, Rufen und Abwehr stehen können, und prüfen sie in einer festen Reihenfolge, bevor Sie das Verhalten der Demenz zuschreiben.
- Sie ordnen das NDB-Modell richtig ein, nämlich als pflegefachliche Denkfigur ohne Leitlinienbeleg, und begründen, welche Aussage der Leitlinie Sie stattdessen belegen können.
- Sie dokumentieren eine Verhaltensbeobachtung so, dass eine Kollegin daraus eine Vermutung und eine Maßnahme ableiten kann, also mit Situation, Zeitpunkt, Veränderung, geprüften Ursachen und offener Frage.
Intervention und Prävention
4 Lektionen · 130 Min. · Mit Quiz
Intervention und Prävention
4 Lektionen · 130 Min. · Mit Quiz
Evidenzbasierte Strategien zum Umgang mit herausforderndem Verhalten.
Lernziele
- Sie begründen mit einer Fundstelle, warum Kommunikation und Milieugestaltung vor jeder medikamentösen Behandlung stehen, und übersetzen diese Reihenfolge in konkrete Maßnahmen für eine Schicht.
- Sie unterscheiden Interventionen mit belegter Wirksamkeit von solchen ohne Beleg und begründen, warum ein Negativbefund Ihre Planung verbessert statt sie zu schwächen.
- Sie wenden Deeskalation in einer akuten Situation an, ohne die Person kontrollieren zu wollen, und benennen den Zeitgewinn als das entscheidende Mittel.
- Sie entscheiden begründet, wann eine Maßnahme rechtlich eine freiheitsentziehende Maßnahme nach Paragraf 1831 BGB ist, und erkennen dabei die sedierende Medikation als solche.
- Sie erstellen einen individuellen Handlungsplan mit Auslöser, Maßnahme, Zuständigkeit und Überprüfungstermin und legen fest, woran Sie die Wirkung messen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Herausforderndes Verhalten bei Demenz"?
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