ExpertenstandardsPflichtfortbildungMit Zertifikat

Versorgungskontinuität

Kombinierter Tageskurs: Entlassungsmanagement und Beziehungsgestaltung bei Demenz.

8hFortbildungsstunden
4Module
16Lektionen
96,85 €Regulärer Wert

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Über diesen Kurs

Dieser Bündelkurs verbindet die Expertenstandards Entlassungsmanagement und Beziehungsgestaltung bei Demenz. Versorgungsübergänge stellen für Menschen mit Demenz eine besondere Herausforderung dar. Der integrative Kurs vermittelt, wie Entlassungsprozesse demenzgerecht gestaltet und Versorgungsbrüche vermieden werden.

Kursinhalte (4 Module)

Entlassungsmanagement: Planung und Bedarfserfassung

4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz

Systematische Entlassungsplanung und Versorgungskontinuität.

Lernziele

  • Sie erklären, warum die Frist von 24 Stunden aus P1a bei einem Menschen mit Demenz keine Verwaltungsfrist ist, und leiten daraus ab, was in Ihrer ersten Schicht geschehen muss.
  • Sie unterscheiden die erste kriteriengeleitete Einschätzung von der differenzierten Einschätzung und entscheiden am Fall begründet, wodurch die zweite Stufe ausgelöst wird.
  • Sie benennen die Rechtsgrundlagen des Entlassmanagements mit ihrer Fundstelle und grenzen ab, was diese Normen regeln und was sie offen lassen.
  • Sie erkennen vier Stellen, an denen ein übliches Entlassungsassessment bei Demenz zu günstig ausfällt, und gleichen jede mit einer zweiten Informationsquelle ab.
  • Sie dokumentieren eine Ersteinschätzung so, dass die Herkunft jeder Angabe erkennbar bleibt, also wer sie gesagt hat und wodurch sie bestätigt ist.
📄Studientext: Entlassungsmanagement: Planung und Bedarfserfassung55 Min.Vorschau
Fachhandout zum Mitnehmen15 Min.
Transferaufgaben50 Min.
Leistungskontrolle20 Min.

Entlassungsmanagement: Überleitung und Angehörigenarbeit

4 Lektionen · 145 Min. · Mit Quiz

Systematische Entlassungsplanung und Versorgungskontinuität.

Lernziele

  • Sie prüfen, wer für einen Menschen mit Demenz rechtlich entscheiden darf, benennen die drei Wege der Vertretung mit Fundstelle und halten das Ergebnis in der Akte fest.
  • Sie beschreiben die vier Bereiche, an denen die Einwilligungsfähigkeit beurteilt wird, und grenzen ab, welcher Anteil daran pflegerisch ist und welcher nicht.
  • Sie erstellen eine Überleitung, die neben Diagnosen und Maßnahmen auch Alltag, Beziehung und Vertretung überträgt, und begründen jeden Teil mit einem Kriterium.
  • Sie planen Information, Beratung und Schulung der Angehörigen nach P3a und P3b und benennen die Grenze der Belastbarkeit ausdrücklich.
  • Sie führen die Überprüfung 24 Stunden vor der Entlassung und den Nachkontakt danach so, dass beide bei einem Menschen mit Demenz tatsächlich Auskunft geben.
📄Studientext: Entlassungsmanagement: Überleitung und Angehörigenarbeit55 Min.
Fachhandout zum Mitnehmen15 Min.
Transferaufgaben55 Min.
Leistungskontrolle20 Min.

Beziehungsgestaltung bei Demenz: Personzentrierte Pflege

4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz

Personzentrierte Ansätze und demenzgerechte Versorgungsübergänge.

Lernziele

  • Sie benennen die Zielsetzung des Expertenstandards Beziehungsgestaltung im Wortlaut und erklären, woran dieser Standard Ihre Arbeit misst und woran nicht.
  • Sie belegen person-zentrierte Pflege, Personsein und Verstehenshypothese mit der zutreffenden Quelle und begründen, warum die S3-Leitlinie Demenzen dafür nicht taugt.
  • Sie erklären aus der Präambel, warum ein Ortswechsel für einen Menschen mit Demenz besonders belastet, und leiten daraus Ihr Vorgehen in den ersten Tagen ab.
  • Sie unterscheiden drei Erklärungen für verändertes Verhalten nach einem Ortswechsel und prüfen sie in der fachlich gebotenen Reihenfolge.
  • Sie bilden eine erste Verstehenshypothese aus fremden Informationen und benennen, welcher Beitrag dabei der Pflegefachkraft vorbehalten ist.
📄Studientext: Beziehungsgestaltung bei Demenz: Personzentrierte Pflege55 Min.
Fachhandout zum Mitnehmen15 Min.
Transferaufgaben50 Min.
Leistungskontrolle20 Min.

Beziehungsgestaltung bei Demenz: Demenzgerechte Versorgungsübergänge

4 Lektionen · 150 Min. · Mit Quiz

Personzentrierte Ansätze und demenzgerechte Versorgungsübergänge.

Lernziele

  • Sie erklären mit dem Wortlaut des Expertenstandards, warum jede Verlegung eine Transition ist, und benennen die Übergänge in Ihrem Bereich, die bisher als selbstverständlich gelten.
  • Sie geben biografische Informationen strukturiert weiter und entscheiden begründet, welche Angabe nicht weitergegeben wird.
  • Sie ordnen die Koordination der Versorgung fachlich und rechtlich ein und benennen, welches Angebot es gibt und welches nach eigener Aussage der Leitlinie fehlt.
  • Sie prüfen eine erwogene freiheitsentziehende Maßnahme in der gebotenen Reihenfolge und nennen die rechtlichen Fundstellen mit ihrem genauen Inhalt.
  • Sie werten einen Übergang aus und benennen beobachtbare Anzeichen dafür, ob er gelungen ist oder nicht.
📄Studientext: Beziehungsgestaltung bei Demenz: Demenzgerechte Versorgungsübergänge60 Min.
Fachhandout zum Mitnehmen15 Min.
Transferaufgaben55 Min.
Leistungskontrolle20 Min.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Fortbildung "Versorgungskontinuität"?
Die Fortbildung umfasst 8 Fortbildungsstunden (ca. 8 Stunden). Sie können die Inhalte flexibel in Ihrem eigenen Tempo bearbeiten.
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ja, nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein anerkanntes Zertifikat über 8 Fortbildungsstunden.
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Ja. 8 Fortbildungsstunden, deckt zwei Expertenstandards in einem Kurs ab. Rechtsgrundlage: DNQP Expertenstandard Entlassung, DNQP Beziehungsgestaltung Demenz.
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
Eine Einzelbuchung ist nicht vorgesehen. Der Wert dieses Kurses ist mit 96,85 EUR kalkuliert. Im Paket Expertenstandards für 169 Euro erhalten Sie ihn zusammen mit 14 weiteren Kursen.