Versorgungskontinuität
Kombinierter Tageskurs: Entlassungsmanagement und Beziehungsgestaltung bei Demenz.
Paket Expertenstandards mit 15 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Dieser Bündelkurs verbindet die Expertenstandards Entlassungsmanagement und Beziehungsgestaltung bei Demenz. Versorgungsübergänge stellen für Menschen mit Demenz eine besondere Herausforderung dar. Der integrative Kurs vermittelt, wie Entlassungsprozesse demenzgerecht gestaltet und Versorgungsbrüche vermieden werden.
Kursinhalte (4 Module)
Entlassungsmanagement: Planung und Bedarfserfassung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Entlassungsmanagement: Planung und Bedarfserfassung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Entlassungsplanung und Versorgungskontinuität.
Lernziele
- Sie erklären, warum die Frist von 24 Stunden aus P1a bei einem Menschen mit Demenz keine Verwaltungsfrist ist, und leiten daraus ab, was in Ihrer ersten Schicht geschehen muss.
- Sie unterscheiden die erste kriteriengeleitete Einschätzung von der differenzierten Einschätzung und entscheiden am Fall begründet, wodurch die zweite Stufe ausgelöst wird.
- Sie benennen die Rechtsgrundlagen des Entlassmanagements mit ihrer Fundstelle und grenzen ab, was diese Normen regeln und was sie offen lassen.
- Sie erkennen vier Stellen, an denen ein übliches Entlassungsassessment bei Demenz zu günstig ausfällt, und gleichen jede mit einer zweiten Informationsquelle ab.
- Sie dokumentieren eine Ersteinschätzung so, dass die Herkunft jeder Angabe erkennbar bleibt, also wer sie gesagt hat und wodurch sie bestätigt ist.
Entlassungsmanagement: Überleitung und Angehörigenarbeit
4 Lektionen · 145 Min. · Mit Quiz
Entlassungsmanagement: Überleitung und Angehörigenarbeit
4 Lektionen · 145 Min. · Mit Quiz
Systematische Entlassungsplanung und Versorgungskontinuität.
Lernziele
- Sie prüfen, wer für einen Menschen mit Demenz rechtlich entscheiden darf, benennen die drei Wege der Vertretung mit Fundstelle und halten das Ergebnis in der Akte fest.
- Sie beschreiben die vier Bereiche, an denen die Einwilligungsfähigkeit beurteilt wird, und grenzen ab, welcher Anteil daran pflegerisch ist und welcher nicht.
- Sie erstellen eine Überleitung, die neben Diagnosen und Maßnahmen auch Alltag, Beziehung und Vertretung überträgt, und begründen jeden Teil mit einem Kriterium.
- Sie planen Information, Beratung und Schulung der Angehörigen nach P3a und P3b und benennen die Grenze der Belastbarkeit ausdrücklich.
- Sie führen die Überprüfung 24 Stunden vor der Entlassung und den Nachkontakt danach so, dass beide bei einem Menschen mit Demenz tatsächlich Auskunft geben.
Beziehungsgestaltung bei Demenz: Personzentrierte Pflege
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Beziehungsgestaltung bei Demenz: Personzentrierte Pflege
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Personzentrierte Ansätze und demenzgerechte Versorgungsübergänge.
Lernziele
- Sie benennen die Zielsetzung des Expertenstandards Beziehungsgestaltung im Wortlaut und erklären, woran dieser Standard Ihre Arbeit misst und woran nicht.
- Sie belegen person-zentrierte Pflege, Personsein und Verstehenshypothese mit der zutreffenden Quelle und begründen, warum die S3-Leitlinie Demenzen dafür nicht taugt.
- Sie erklären aus der Präambel, warum ein Ortswechsel für einen Menschen mit Demenz besonders belastet, und leiten daraus Ihr Vorgehen in den ersten Tagen ab.
- Sie unterscheiden drei Erklärungen für verändertes Verhalten nach einem Ortswechsel und prüfen sie in der fachlich gebotenen Reihenfolge.
- Sie bilden eine erste Verstehenshypothese aus fremden Informationen und benennen, welcher Beitrag dabei der Pflegefachkraft vorbehalten ist.
Beziehungsgestaltung bei Demenz: Demenzgerechte Versorgungsübergänge
4 Lektionen · 150 Min. · Mit Quiz
Beziehungsgestaltung bei Demenz: Demenzgerechte Versorgungsübergänge
4 Lektionen · 150 Min. · Mit Quiz
Personzentrierte Ansätze und demenzgerechte Versorgungsübergänge.
Lernziele
- Sie erklären mit dem Wortlaut des Expertenstandards, warum jede Verlegung eine Transition ist, und benennen die Übergänge in Ihrem Bereich, die bisher als selbstverständlich gelten.
- Sie geben biografische Informationen strukturiert weiter und entscheiden begründet, welche Angabe nicht weitergegeben wird.
- Sie ordnen die Koordination der Versorgung fachlich und rechtlich ein und benennen, welches Angebot es gibt und welches nach eigener Aussage der Leitlinie fehlt.
- Sie prüfen eine erwogene freiheitsentziehende Maßnahme in der gebotenen Reihenfolge und nennen die rechtlichen Fundstellen mit ihrem genauen Inhalt.
- Sie werten einen Übergang aus und benennen beobachtbare Anzeichen dafür, ob er gelungen ist oder nicht.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Versorgungskontinuität"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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