Sucht im Alter
Erkennung und Begleitung bei Suchterkrankungen im Alter nach S3-Leitlinie Alkohol.
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Über diesen Kurs
Suchterkrankungen im Alter sind ein häufig tabuisiertes Thema. Dieser Kurs vermittelt die Erkennung von Alkohol-, Medikamenten- und Substanzabhängigkeit bei älteren Menschen, evidenzbasierte Interventionsansätze und die pflegerische Begleitung auf Grundlage der S3-Leitlinie Alkohol.
Kursinhalte (2 Module)
Suchterkrankungen im Alter erkennen
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Suchterkrankungen im Alter erkennen
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Epidemiologie, Risikofaktoren und Erkennung von Sucht bei älteren Menschen.
Lernziele
- Sie erklären, warum eine Suchterkrankung im höheren Lebensalter seltener erkannt wird als bei jüngeren Menschen, und benennen an einem Fall drei Beobachtungen, die üblicherweise dem Alter zugeschrieben werden statt der Substanz.
- Sie unterscheiden die sechs Kriterien der Abhängigkeit nach ICD-10 von der Niedrigdosisabhängigkeit und begründen, warum das zweite Bild in der Langzeitpflege häufiger vorkommt.
- Sie ordnen den Umgang mit einer Leitlinie ein, deren Gültigkeit abgelaufen ist, und formulieren eine Aussage daraus so, dass der Stand mitgenannt ist.
- Sie wenden AUDIT und AUDIT-C sachgerecht an, nennen den für Deutschland belegten Schwellenwert und erklären, warum die Grenzwerte für risikoarmen Alkoholkonsum ab 65 Jahren ausdrücklich nicht gelten.
- Sie dokumentieren einen Suchtverdacht wertfrei, nachvollziehbar und so, dass er eine ärztliche Prüfung der Verordnung auslöst.
Intervention und pflegerische Begleitung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Intervention und pflegerische Begleitung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Evidenzbasierte Interventionen und Begleitung suchterkrankter älterer Menschen.
Lernziele
- Sie führen ein erstes Gespräch bei Suchtverdacht so, dass die Beziehung trägt, und begründen die nicht konfrontative Haltung mit der Quellenlage.
- Sie benennen die drei Bestandteile einer Kurzintervention nach der Leitlinie und setzen sie an einem Fall um.
- Sie unterscheiden Absetzphänomen, Rückfall und eigentliches Entzugssymptom und leiten daraus ab, wann Sie ärztliche Hilfe holen.
- Sie erkennen die Zeichen eines drohenden Entzugsdelirs, ordnen den zeitlichen Verlauf des Alkoholentzugs ein und handeln nach einem festen Ablauf.
- Sie planen die Begleitung über die Akutphase hinaus und begründen, warum die pflegerische Rolle nicht die therapeutische ist.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Sucht im Alter"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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