Mobilität und Ausscheidung
Kombinierter Tageskurs: Sturzprophylaxe und Kontinenzförderung nach DNQP-Standards.
Paket Expertenstandards mit 15 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Dieser Bündelkurs kombiniert die Expertenstandards Sturzprophylaxe und Kontinenzförderung. Beide Themen sind eng miteinander verknüpft: eingeschränkte Mobilität erhöht das Sturzrisiko, und Kontinenzprobleme können Sturzursache sein. Der integrative Ansatz fördert ein ganzheitliches Pflegeverständnis.
Kursinhalte (4 Module)
Sturzprophylaxe: Risiko und Assessment
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Sturzprophylaxe: Risiko und Assessment
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Sturzrisikoerfassung, Mobilitätsförderung und präventive Maßnahmen.
Lernziele
- Sie erklären, warum der Expertenstandard Sturzprophylaxe die Risikofaktoren in drei Gruppen ordnet, und leiten daraus ab, warum eine einzelne Maßnahme ein Sturzgeschehen selten löst.
- Sie ordnen die Ausscheidung allen drei Faktorengruppen zu und begründen an einem Fall, warum sie in keiner der drei fehlen darf.
- Sie unterscheiden Screening und vertiefte Einschätzung, entscheiden begründet, wann der zweite Schritt fällig wird, und prüfen Ihre Dokumentation mit den Fragen des Auditinstruments.
- Sie erklären die Wirkkette aus entwässerndem Mittel, Harndrang, Dunkelheit, Schlafmittel und Eile und benennen, an welcher Stelle dieser Kette Sie eingreifen können.
- Sie erheben den nächtlichen Weg einer Person und dokumentieren das Ergebnis so, dass Anlass, Faktoren, Konsequenz und Wiedervorlage nachvollziehbar sind.
Sturzprophylaxe: Interventionen und Mobilitätsförderung
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Sturzprophylaxe: Interventionen und Mobilitätsförderung
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Sturzrisikoerfassung, Mobilitätsförderung und präventive Maßnahmen.
Lernziele
- Sie entwickeln aus der Nachtweg-Erhebung einen Maßnahmenplan nach P2 und begründen jede Maßnahme mit dem Faktor, auf den sie zielt.
- Sie begründen mit dem Wortlaut der Präambel, warum Sturzprophylaxe ein Mobilitätsauftrag ist, und erkennen im Dienst, wo diese Richtung umgedreht wird.
- Sie prüfen die Umgebung des nächtlichen Weges nach P4b und E4 und entscheiden begründet, welche Anpassung zuerst wirkt.
- Sie erkennen, wann eine Sturzmaßnahme das Kontinenzprofil um eine Stufe verschlechtert, und lösen diesen Zielkonflikt am Fall.
- Sie begründen mit beiden Expertenstandards und mit Paragraf 1831 BGB, warum ein Bettgitter weder Sturzprophylaxe noch Kontinenzförderung ist.
Kontinenzförderung: Kontinenzprofile und Assessment
4 Lektionen · 145 Min. · Mit Quiz
Kontinenzförderung: Kontinenzprofile und Assessment
4 Lektionen · 145 Min. · Mit Quiz
Inkontinenzerfassung, individuelle Förderprogramme und Hilfsmittelversorgung.
Lernziele
- Sie begründen mit dem Wortlaut beider Standards, warum ein Sturz nicht nur die Sturzrisikoeinschätzung auslöst, sondern auch die Kontinenzeinschätzung.
- Sie unterscheiden die erste Einschätzung nach P1a von der vertieften Einschätzung nach P1b und entscheiden am Fall, wann der zweite Schritt fällig wird.
- Sie ordnen einen Menschen einem der sechs Kontinenzprofile zu und erklären, welcher Anteil auf die Person und welcher auf die Organisation entfällt.
- Sie führen ein Protokoll, das die Ausscheidung und den Weg dorthin gemeinsam erfasst, und werten es zu einem Zeitfenster aus.
- Sie erkennen den doppelten Rückzug aus Angst vor dem Sturz und aus Scham und eröffnen ein Gespräch, das beide Seiten anspricht.
Kontinenzförderung: Interventionen, Hilfsmittel und Umgebung
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Kontinenzförderung: Interventionen, Hilfsmittel und Umgebung
4 Lektionen · 135 Min. · Mit Quiz
Inkontinenzerfassung, individuelle Förderprogramme und Hilfsmittelversorgung.
Lernziele
- Sie begründen mit der Zielsetzung des Kontinenzstandards, warum Fördern vor Kompensieren steht, und erkennen im Dienst, wo diese Reihenfolge gedreht wird.
- Sie ordnen Maßnahmen danach, ob sie auf beide Ziele einzahlen, und wählen zwei aus, mit denen Sie beginnen.
- Sie wählen Hilfsmittel entlang der Gruppen des Standards aus und erklären, warum eine mobile Toilettenhilfe zugleich eine Sturzmaßnahme ist.
- Sie setzen Vorwarnzeit, Wegzeit und Antwortzeit zueinander ins Verhältnis und leiten daraus ab, wann eine Person allein aufsteht.
- Sie evaluieren Sturzprophylaxe und Kontinenzförderung in einem Termin und entscheiden begründet über Fortführung, Anpassung oder ein neues Ziel-Profil.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Mobilität und Ausscheidung"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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