Haut- und Gewebeschutz
Kombinierter Tageskurs: Dekubitusprophylaxe und Hautintegrität nach DNQP-Standards.
Paket Expertenstandards mit 15 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Dieses Bündelkurs vereint die Expertenstandards Dekubitusprophylaxe und Erhaltung der Hautintegrität in einem kompakten Tageskurs. Sie lernen die systematische Risikoeinschätzung, präventive Maßnahmen und die evidenzbasierte Versorgung bei Hautschädigungen in einem ganzheitlichen Ansatz.
Kursinhalte (4 Module)
Dekubitusprophylaxe: Risiko und Assessment
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Dekubitusprophylaxe: Risiko und Assessment
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Risikoeinschätzung und evidenzbasierte Dekubitusprophylaxe.
Lernziele
- Sie erklären, warum ein Mensch mit Dekubitusrisiko fast immer auch ein hautbezogenes Risiko trägt, und begründen das mit dem Wortlaut beider Expertenstandards.
- Sie unterscheiden die Einstiegskriterien beider Standards und benennen die Stellen, an denen ihre Anforderungen an die erste Einschätzung auseinandergehen.
- Sie trennen die beiden Wirkwege Druck und Feuchtigkeit nach ihrer Entstehung und erkennen an einer Situation aus dem Dienst, welcher der beiden gerade wirkt.
- Sie führen bei einem Menschen eine einzige Runde am Bett durch und leiten daraus zwei getrennt dokumentierte Einschätzungen ab.
- Sie dokumentieren beide Einschätzungen so, dass für Dritte erkennbar ist, welches Risiko an welcher Stelle festgestellt wurde und welche Maßnahme daraus folgt.
Dekubitusprophylaxe: Prophylaktische Maßnahmen und Lagerung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Dekubitusprophylaxe: Prophylaktische Maßnahmen und Lagerung
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Risikoeinschätzung und evidenzbasierte Dekubitusprophylaxe.
Lernziele
- Sie begründen die Rangfolge der Maßnahmen aus dem Wortlaut von P4 und P5 und erklären, warum ein Hilfsmittel nie an erster Stelle steht.
- Sie erkennen, dass derselbe Handgriff am Bett zwei verschiedene Schäden auslösen kann, und wählen eine Technik, die beide vermeidet.
- Sie prüfen jede Maßnahme zur Druckentlastung auf ihre Wirkung auf die Haut und umgekehrt, bevor Sie sie in den Plan schreiben.
- Sie unterscheiden, was beide Standards der Einrichtung an Material abverlangen, und benennen den Unterschied im Wortlaut.
- Sie schreiben einen Plan, der Bewegung und Hautschutz in einem Dokument führt, mit Begründung, Zuständigkeit und Prüfpunkt.
Hautintegrität: Hautzustand beurteilen und dokumentieren
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Hautintegrität: Hautzustand beurteilen und dokumentieren
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Hautpflege, Risikofaktoren und präventive Interventionen.
Lernziele
- Sie benennen die vier hautbezogenen Schädigungsbilder, die der Expertenstandard Hautintegrität ausdrücklich adressiert, und geben zu jedem die Entstehungsursache an.
- Sie unterscheiden am Bett eine Druckschädigung von einer feuchtigkeitsbedingten Hautschädigung anhand von Ursache, Ort, Form und Tiefe.
- Sie erklären, warum keiner der beiden frei zugänglichen Auszüge diese Abgrenzung selbst vornimmt, und ziehen daraus die richtige Konsequenz für Ihre Dokumentation.
- Sie wenden den Fingertest an, kennen seine Grenzen und beschreiben einen Befund auch dann, wenn der Test kein eindeutiges Ergebnis liefert.
- Sie dokumentieren einen Hautbefund in fünf Punkten so, dass eine Kollegin ihn ohne Nachfrage wiederfindet und beurteilen kann.
Hautintegrität: Prävention und Hautpflege
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Hautintegrität: Prävention und Hautpflege
4 Lektionen · 140 Min. · Mit Quiz
Systematische Hautpflege, Risikofaktoren und präventive Interventionen.
Lernziele
- Sie erklären die drei Aufgaben der Hautpflege, also reinigen, schützen und rückfetten, und ordnen jedem der vier Schädigungsbilder die passende Aufgabe zu.
- Sie begründen, warum eine Reinigung die Haut belasten kann, und leiten daraus konkrete Änderungen für die Morgenpflege ab.
- Sie wählen ein Hautmittel nach nachvollziehbaren Merkmalen aus und benennen, was der Standard selbst über die Unklarheit des Produktmarktes sagt.
- Sie informieren, schulen und beraten die betroffene Person und ihre Angehörigen und leiten Pflegehilfskräfte so an, dass die Maßnahmen tragen.
- Sie beurteilen die Wirksamkeit Ihrer Maßnahmen in festgelegten Abständen und benennen, worin sich die Evaluationskriterien beider Standards unterscheiden.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Haut- und Gewebeschutz"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
Wissensakademie
Vertiefende Fachartikel
Kostenlose Artikel zu verwandten Themen aus unserer Wissensakademie.
Der Pflegeprozess nach Fiechter und Meier. Die 6 Phasen
Ein umfassender Überblick über die sechs Phasen des Pflegeprozesses nach Fiechter und Meier, von der Informationssammlung bis zur Evaluation.
Kostenlos lesen →Pflegediagnosen richtig formulieren: Ein Praxisleitfaden
Wie Pflegefachpersonen Pflegediagnosen nach NANDA-I korrekt formulieren und in den Pflegeprozess integrieren, mit Praxisbeispielen und häufigen Fehlerquellen.
Kostenlos lesen →Beatmungsmanagement und Weaning auf der Intensivstation
Grundlagen der invasiven und nicht-invasiven Beatmung sowie strukturierte Weaning-Protokolle für die intensivpflegerische Praxis.
Kostenlos lesen →