Dekubitusprophylaxe in der Pflege
Evidenzbasierte Dekubitusprophylaxe nach dem aktuellen DNQP-Expertenstandard.
Paket Expertenstandards mit 15 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe vermittelt evidenzbasierte Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung von Druckgeschwüren. Sie lernen die systematische Risikoeinschätzung, individuelle Bewegungsförderung und die korrekte Anwendung druckverteilender Hilfsmittel.
Kursinhalte (2 Module)
Risikoeinschätzung und Assessment
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Risikoeinschätzung und Assessment
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Systematische Identifikation dekubitusgefährdeter Patienten.
Lernziele
- Sie erklären, warum der Expertenstandard die Risikoeinschätzung an den Anfang jedes pflegerischen Auftrags stellt, und leiten daraus ab, was das Wort unmittelbar in Ihrer Schicht bedeutet.
- Sie unterscheiden das initiale Screening von der differenzierten Beurteilung und entscheiden an einem Fall begründet, wann der zweite Schritt Pflicht wird.
- Sie benennen die Wirkmechanismen Druck, Scherkraft und verlängerte Einwirkzeit und erkennen an konkreten Situationen, wo sie im Stationsalltag entstehen, auch abseits des Gesäßes.
- Sie ordnen Risikoskalen als Strukturhilfe für Ihre Einschätzung ein, nicht als Ersatz für Ihr fachliches Urteil, und begründen das mit dem Wortlaut des Standards.
- Sie dokumentieren eine Risikoeinschätzung mit Zeitpunkt, Verfahren, Ergebnis, Konsequenz, Information der Beteiligten und nächstem Termin.
Prophylaktische Maßnahmen und Bewegungsförderung
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Prophylaktische Maßnahmen und Bewegungsförderung
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Evidenzbasierte Interventionen zur Druckentlastung und Bewegungsförderung.
Lernziele
- Sie erklären, warum der Expertenstandard die Förderung der Eigenbewegung vor jedes Hilfsmittel stellt, und begründen die Rangfolge mit dem Wortlaut von P4 und P5.
- Sie unterscheiden Positionswechsel, kleinen Positionswechsel und Freilage und entscheiden am Fall, welche Form eine gefährdete Körperstelle tatsächlich entlastet.
- Sie planen die Bewegungsförderung individuell und begründen den gewählten Zeitabstand, statt eine Hausregel zu übernehmen, die der Standard nicht vorgibt.
- Sie beurteilen Notwendigkeit und Eignung druckverteilender Hilfsmittel und benennen, welche organisatorischen Voraussetzungen die Einrichtung nach S5b und E5 schuldet.
- Sie ordnen verbreitete Maßnahmen wie Massage, Fellauflagen und Ringkissen fachlich ein und trennen dabei den belegten Wortlaut des Standards von Fachkonvention.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Dekubitusprophylaxe in der Pflege"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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