Deeskalation und Gewaltprävention
Deeskalationstechniken und Gewaltprävention am Arbeitsplatz nach ArbSchG und DGUV.
Paket Pflichtunterweisungen mit 9 Kursen. Zugangscode sofort nach Zahlung per E-Mail.
Über diesen Kurs
Gewalt gegenüber Pflegenden ist ein wachsendes Problem im Gesundheitswesen. Dieser Kurs vermittelt Strategien zur Deeskalation, Prävention und den professionellen Umgang mit aggressivem Verhalten nach ArbSchG §5 und DGUV Vorschrift 1. Sie lernen, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und sicher zu handeln.
Kursinhalte (2 Module)
Aggression verstehen und Prävention
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Aggression verstehen und Prävention
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Ursachen von Aggression und präventive Strategien im Pflegealltag.
Lernziele
- Sie benennen die Vorschrift, aus der die Pflicht zur Unterweisung über Gewalt am Arbeitsplatz folgt, unterscheiden sie von der Vorschrift, die das jährliche Intervall vorgibt, und erklären, was dieser Kurs leisten kann und was nicht.
- Sie unterscheiden die Formen von Gewalt im Pflegealltag und ordnen einen konkreten Vorfall aus Ihrem Bereich begründet ein, statt ihn als Teil des Berufs hinzunehmen.
- Sie prüfen bei aggressivem Verhalten zuerst die körperlichen Ursachen, benennen mindestens fünf davon und begründen, warum diese Prüfung vor jeder Gesprächstechnik steht.
- Sie erklären, wie Gewalt in beide Richtungen entsteht und welche Bedingungen im Dienst Übergriffe wahrscheinlicher machen, ohne einzelne Personen zu beschuldigen.
- Sie erkennen Frühwarnsignale einer Eskalation, ordnen Risikoinstrumente nach ihrem tatsächlichen Nutzen ein und leiten aus der Gefährdungsbeurteilung Ihres Bereichs eine Maßnahme für Ihre nächste Schicht ab.
Deeskalationstechniken und Nachsorge
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Deeskalationstechniken und Nachsorge
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Stufenmodell der Deeskalation und Nachbereitung von Gewaltereignissen.
Lernziele
- Sie beschreiben den Verlauf einer Eskalation, erkennen die Phase, in der Deeskalation noch wirkt, und begründen mit der Leitlinie, warum Zeitgewinn hier ein Mittel ist.
- Sie setzen verbale und nichtsprachliche Deeskalationstechniken gezielt ein und beschreiben zugleich, was Deeskalationsschulungen nach der Studienlage nachweislich leisten und was nicht.
- Sie ordnen eine Notfallsituation den Vorschriften der Notwehr, des rechtfertigenden und des entschuldigenden Notstands zu und benennen die Grenze der zulässigen Verteidigung im Wortlaut des Gesetzes.
- Sie unterscheiden Deeskalation von freiheitsentziehenden Maßnahmen, erkennen eine sedierende Bedarfsmedikation zur Ruhigstellung als solche und nennen die geltende Fundstelle.
- Sie führen die Nachbereitung eines Vorfalls vollständig durch: Erstversorgung, Meldung, Dokumentation, Unfallerfassung, Nachbesprechung und Angebote für alle Betroffenen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Fortbildung "Deeskalation und Gewaltprävention"?
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ist diese Fortbildung als Pflichtunterweisung anerkannt?
Kann ich den Kurs auch einzeln buchen?
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