Palliative Care Grundlagen
Grundlagen der Palliativpflege: Symptomkontrolle, Begleitung und rechtlicher Rahmen.
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Über diesen Kurs
Palliative Care umfasst die ganzheitliche Begleitung von Menschen mit unheilbaren Erkrankungen. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen der Palliativpflege: Symptomkontrolle, Schmerzmanagement, psychosoziale Begleitung und ethische Entscheidungsfindung auf Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) und §132g SGB V.
Kursinhalte (2 Module)
Grundlagen der Palliativversorgung
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Grundlagen der Palliativversorgung
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Palliative Care Konzept, Symptomkontrolle und Schmerzmanagement.
Lernziele
- Sie erklären, was Palliativversorgung nach der Definition der Leitlinie umfasst, und grenzen sie von der palliativen Tumortherapie und von der Sterbebegleitung ab.
- Sie benennen den Geltungsbereich der S3-Leitlinie Palliativmedizin, entscheiden an einem Fall, welche Empfehlung auf einen nicht krebskranken Menschen übertragbar ist, und begründen Ihre Entscheidung.
- Sie schätzen die Komplexität einer Versorgungssituation ein und ordnen sie einer der drei Stufen der Palliativversorgung zu.
- Sie erfassen die häufigen Symptome der letzten Lebensmonate systematisch, unterscheiden dabei Symptom und Befund und wählen die Fremdeinschätzung begründet aus.
- Sie planen die pflegerischen Maßnahmen bei Schmerz, Atemnot, Übelkeit und Obstipation mit Fundstelle und dokumentieren sie so, dass die nächste Schicht ohne Rückfrage weiterarbeiten kann.
Sterbebegleitung und rechtlicher Rahmen
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Sterbebegleitung und rechtlicher Rahmen
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Psychosoziale Begleitung, Ethik und rechtliche Grundlagen der Palliativpflege.
Lernziele
- Sie erkennen die Zeichen, an denen die Sterbephase eingeschätzt wird, und beschreiben, warum diese Einschätzung im Team getroffen und wiederholt überprüft wird.
- Sie begründen, welche Maßnahmen in der Sterbephase beendet werden und welche hinzukommen, und dokumentieren beides nachvollziehbar.
- Sie lindern die häufigsten belastenden Symptome der letzten Tage mit den vorgesehenen Mitteln und erklären Angehörigen die Rasselatmung sowie den Verzicht auf künstliche Flüssigkeit im Wortlaut.
- Sie unterscheiden Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, rechtliche Betreuung und Ehegattennotvertretung nach dem Gesetzeswortlaut und benennen, wer im Einzelfall entscheidet.
- Sie ordnen die Grenzen am Lebensende rechtlich ein, benennen den Unterschied zwischen einem Therapiezielwechsel und einer unterlassenen Hilfeleistung und sagen, was am geltenden Rechtsstand offen ist.