Ethik in der Pflege
Ethische Entscheidungsfindung in der Pflege: Grundlagen, Methoden und rechtlicher Rahmen.
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Über diesen Kurs
Ethische Fragestellungen begegnen Pflegenden täglich: von der Autonomie des Patienten über Therapiebegrenzung bis hin zum Umgang mit Patientenverfügungen. Dieser Kurs vermittelt ethische Grundlagen, strukturierte Entscheidungsfindung und die rechtlichen Rahmenbedingungen nach GG und BGB § 1827.
Kursinhalte (2 Module)
Ethische Grundlagen und Prinzipien
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Ethische Grundlagen und Prinzipien
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Medizinethische Prinzipien und deren Anwendung in der Pflegepraxis.
Lernziele
- Sie unterscheiden an einer Situation aus Ihrem Dienst die ethische von der fachlichen Frage und begründen, warum die fachliche Antwort die ethische nicht ersetzt.
- Sie unterscheiden die Erkenntnisstufen Ihrer Argumente: Rechtspflicht aus einem Gesetz, Verpflichtung aus dem Berufskodex, Modell aus der Fachliteratur und Gewohnheit Ihrer Einrichtung.
- Sie benennen die vier grundlegenden Verantwortlichkeiten des ICN-Ethikkodex und leiten aus mindestens drei seiner Ziffern eine konkrete Handlung für Ihre nächste Schicht ab.
- Sie wenden die vier medizinethischen Prinzipien auf einen Konflikt aus der Langzeitpflege an und kennzeichnen sie ausdrücklich als Modell und nicht als geltendes Recht.
- Sie erkennen moralischen Stress bei sich und im Team, grenzen ihn von fachlicher Unsicherheit ab und formulieren einen Satz, mit dem Sie einen ethischen Konflikt ansprechen.
Ethische Entscheidungsfindung und Recht
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Ethische Entscheidungsfindung und Recht
4 Lektionen · 120 Min. · Mit Quiz
Strukturierte ethische Fallbesprechung und rechtliche Rahmenbedingungen.
Lernziele
- Sie führen eine ethische Fallbesprechung strukturiert durch und benennen, welche Teile des Verfahrens belegt sind und welche Fachkonvention bleiben.
- Sie prüfen eine Patientenverfügung an der aktuellen Lebens- und Behandlungssituation und begründen mit Fundstelle, warum diese Prüfung jedes Mal erforderlich ist.
- Sie unterscheiden Patientenverfügung, Behandlungswunsch und mutmaßlichen Willen und benennen, wer nach dem Betreuungsrecht in welcher Lage entscheidet.
- Sie ordnen eine freiheitsentziehende Maßnahme rechtlich ein und leiten aus der Zwang-Leitlinie ab, was vor, während und nach einer Maßnahme geschehen soll.
- Sie benennen den geltenden Rechtsstand zu Entscheidungen am Lebensende, halten Strittiges als strittig fest und dokumentieren eine Therapiezieländerung nachvollziehbar.