Ambulanter Pflegedienst · Ambulanter Pflegedienst Westfalen, 12 Betreuungskräfte

Ambulanter Dienst: Betreuungskräfte in zwei Tagen prüfungsfest

Wie ein Dienst mit zwölf Betreuungskräften den Nachweisstand vor der Prüfung von 58 auf 100 Prozent hob

Für: Leitungen ambulanter Dienste und QMZeitraum: 2026-Q1Betroffene: 12Stand: 19.7.2026Publikation: 19.7.2026

Ja: Die Betreuungskräfte-Richtlinien nach § 53b SGB XI (früher § 53c) sehen jährlich 16 Unterrichtseinheiten Auffrischung vor. Diese Fallstudie zeigt, wie ein ambulanter Dienst zwölf Kräfte in zwei kompakten Kurstagen auf Stand brachte und die Prüfung ohne Beanstandung durchlief.

Ausgangslage

Die jährlichen Auffrischungen der Betreuungskräfte waren über Jahre nebenher gelaufen, fünf Kräfte hatten keine aktuellen Nachweise. Als die Prüfung angekündigt wurde, fehlten der Leitung acht Wochen bis zum Termin.

Der Wendepunkt

Statt Einzelbuchungen über Monate entschied sich die Leitung für zwei kompakte Kurstage für das gesamte Team, mit Zertifikat am zweiten Tag.

Die Maßnahmen

  • 1Zweitägiges Kompakt-Format mit 16 Unterrichtseinheiten für alle zwölf Kräfte
  • 2Termine an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen, abgestimmt mit den Touren
  • 3Zertifikate und Teilnahmenachweise am Kursende direkt an die Leitung
  • 4Jahres-Erinnerung für die nächste Auffrischung eingerichtet

Die Ergebnisse

KennzahlVorherNachher
Aktueller Nachweisstand7 von 12 Kräften12 von 12 Kräften
Zeit bis zur Prüfungsreife8 Wochen Restzeitin 2 Kurstagen erreicht
Prüfungsergebnis Fortbildungsbereichoffenohne Beanstandung

Zwei Samstage und das Thema war vom Tisch. Ich hätte nicht gedacht, dass es so unkompliziert geht.

Leitung, ambulanter Pflegedienst Westfalen

Themen

BetreuungskräfteKompaktkursePrüfungssicherheit

Fachliche Verantwortung

Dennis Tefett

Psychologie, Erziehungs- & Sozialwissenschaften (M.Ed.) | Gesundheitsmanager (B.A.), Arbeitsfeld Neurowissenschaften. Inhaber des Refresher Zentrums, über 4.000 durchgeführte Seminare.

Häufige Fragen zu diesem Weg

Wie viele Stunden Fortbildung braucht eine Betreuungskraft pro Jahr?

16 Unterrichtseinheiten jährlich, so sehen es die Richtlinien nach § 53b SGB XI vor, vielen noch unter § 53c geläufig. Die Auffrischung hält den Status als Betreuungskraft aufrecht.

Gilt die Betreuungskräfte-Fortbildung auch im ambulanten Dienst?

Ja, überall dort, wo Betreuungskräfte nach den Richtlinien eingesetzt und refinanziert werden. Der Nachweis gehört in die Personalakte und muss bei Prüfungen vorliegen.

Was passiert ohne jährliche Auffrischung als Betreuungskraft?

Ohne die Auffrischung erfüllt die Kraft die Richtlinien-Voraussetzungen nicht mehr, Einsatz und Refinanzierung stehen infrage. Kompaktformate holen ein ganzes Team in zwei Tagen zurück auf Stand.

Passt dieser Weg zu Ihrer Einrichtung?

Die Ausgangslage dieser Studie teilen viele Häuser. Diese Leistungen haben den Unterschied gemacht:

Ihr Fall könnte der nächste sein

Wenn Sie die Fallstudie so lesen und denken „das klingt wie unsere Einrichtung“: Das ist kein Zufall. Die meisten Einrichtungen, die wir begleiten, haben eine sehr ähnliche Ausgangslage.